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Carmen Henze
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Weiterführende Informationen

Parenterale Ernährung

Eine parenterale Ernährung ist zur Vorbeugung einer Mangelernährung indiziert, wenn Magen oder Darm nicht oder nur eingeschränkt funktionstüchtig sind. Auch wenn ein Patient vor einer Operation oder bei länger andauernden Untersuchungen nicht essen soll, kann parenteral ernährt werden.

Parenteral bedeutet wörtlich unter Umgehung des Darms, so dass alle wichtigen Nahrungsbestandteile in Form kleinster molekularer Bausteine direkt über die Vene gegeben werden. Eine Vielzahl unterschiedlicher Zusammensetzungen ermöglicht dabei eine individuelle auf die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Versorgung. Die Berechnung des BMI gibt auch hier Auskunft über den Ist und Soll-Zustand des Körpergewichtes, wobei ein wesentlicher Nachteil der parenteralen Ernährung im fehlenden Genuss der Nahrung liegt.

Nährlösung

Die Nährlösung einer parenteralen Ernährung wird über einen sogenannten Port in den Körper eingeführt.

Ihre Bestandteile sind: Aminosäuren als Baustein für die Bildung von Strukturproteinen und zum Gewebeaufbau, Glukose als wichtigster Energieträger des Organismus, Fette als Energielieferant, Vitamine (fett- und wasserlöslich) als Bestandteile einer gesunden Ernährung und Spurenelemente.

Bei zusätzlichem Flüssigkeitsbedarf können dem Organismus auch Wasser und Elektrolyte über Katheter bzw. den Port zugeführt werden. Wasser ist kein Energielieferant spielt aber eine wichtige Rolle im Organismus. Der Flüssigkeitsbedarf ist dabei von unterschiedlichen Faktoren abhängig.